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Wellensittiche, Zebrafinken, Kanarienvögel und Nymphensittiche fressen bei jeder Gelegenheit und so viel sie nur können.

Es könnte ja sein, dass in den nächsten Tagen Not am Vogel und erstmal fasten angesagt ist. Zumindest ergeht es diesen Vogelarten in der freien Wildbahn so. In der Heimtierhaltung steht Futter stets in ausreichender Menge zur Verfügung. Die Folge: Der Vogel legt Hüftgold an. Doch mit etwas mehr Bewegung und einem gesunden Speiseplan ist er bald wieder in Form.

Birdy in Form: Die richtige Ernährung

„Übergewicht erkennen Halter daran, dass ihr Tier schnell und schwer atmet und kaum noch oder sogar gar nicht mehr fliegt“, sagt Dr. Marcellus Bürkle, Fachtierarzt und Vogelexperte. Nahrungsentzug ist aber keine Lösung. Der Vogel soll nicht hungern oder Mangelerscheinungen bekommen. „Vielmehr sollte die Futterration für die kleinen Vögel umgestellt und reduziert werden“, rät Dr. Bürkle. „Knabberstangen mit Honig, Kolbenhirse, Maiskörner und Nüsse sollten vorübergehend vom Speiseplan gestrichen werden.“

„Als Grundfutter eignen sich in dieser Phase Gras-, Wild- und Unkrautsamen gut“, sagt der Experte. Doch fehlen die Lieblingskörner, können Vögel das Futter verweigern. „Mischen Sie Salate oder Gemüse ins Futter“, gibt der Experte den Tipp mit auf den Weg. „Aber kein Obst. Obst enthält viel Fruchtzucker und trägt nicht zum Abnehmprogramm bei.“

Die richtige Dosis Körnerfutter

„Zudem sollte in dieser Phase die Menge an Körnerfutter reduziert werden“, rät der Experte. „Energiearme Mischungen oder Diätkörnerfutter gibt es im Fachhandel.“ Vogelfreunde können das Körnerfutter einmal morgens und einmal abends anbieten, für höchstens eine Stunde in der Voliere belassen und dann entfernen. Zwischendurch können die Vögel an ungespritzten Zweigen von Obstbäumen nagen. So sind sie beschäftigt und verbrauchen nebenbei Energie.

Workout für den Vogel

Sporteln ist beim Abnehmen unerlässlich. „In der freien Wildbahn haben Vögel nicht das Problem, dass sie zunehmen, denn sie bewegen sich mehr und fliegen viel“, so der Experte. „Daher ist es wichtig, dass Ziervögel auch in der Wohnung frei fliegen können.“ Daneben sollten Ziervogelhalter ihre wohlbeleibten Tiere aktiv zum Spielen anregen. Zudem empfiehlt es sich, ausreichend Anreize für körperliche Betätigung zu schaffen. Dazu sollte die Voliere mit Schaukel, Seilen sowie Bademöglichkeiten gut ausgestattet sein. IVH

Weitere Informatonen unter: www.ivh-online.de

Uta Carstensen
IVH-Pressedienstc/o nolte-PR GmbH
Kirchbachstraße 95
D-28211 Bremen
Tel.: +49(0) 421 83 05 020

Bild: IVH

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