Mit etwas Training ist der Tierarztbesuch für Heimtiere weniger stressig.

Wenn Haustierhalter Hund und Katze zum Tierarzt bringen, ist das meist für beide anstrengend. Halter haben Schwierigkeiten, das Tier in die Transportbox zu heben. Im Warteraum und am Untersuchungstisch zeigen die Tiere ihr Unwohlsein durch Bellen und Kratzen. Doch ein Besuch beim Tierarzt ist regelmäßig notwendig und in Notfällen lebenswichtig. Wie aber kann den Heimtieren der Stress genommen werden?

Langsam an die Situation gewöhnen

Haustiere lassen sich an Objekte und Bewegungsabläufe gewöhnen, mit denen sie in ihrem Zuhause regelmäßig in Berührung kommen. Das Springen auf eine rutschfeste Unterlage auf einem Tisch lässt sich trainieren. Wenn es die Tiere gewohnt sind, dass ihre Halter vorsichtig unter die Pfoten und ins Ohr schaut, werden sie beim Tierarzt weniger schreckhaft reagieren. Für eine umfassende Tierarztbehandlung kann auch eine Hundekrankenversicherung sinnvoll sein (Quelle: Finanzen.de).

Hunde können sich außerdem an den Umgang mit Fremden gewöhnen. Im Hundepark lernen sie fremde Menschen kennen und nehmen diese mit der Zeit als normal wahr. Immer wenn das Haustier eine Aufgabe gut gemeistert hat, sollten die Halter ein Leckerli geben. So werden die Vierbeiner in ihrer positiven Reaktion bestärkt und erschrecken sich nicht vorm Tierarzt.

Laufen auf glatten Oberflächen trainieren

Hunde und Katzen laufen auf weichen Ballen und scharfen Krallen. Diese Beschaffenheit der Pfoten eignet sich für Erde, Gras und Baumstämme. Doch in der Tierarztpraxis sind ausschließlich glatte Oberflächen. Das Laufen auf Fliesen will gelernt sein. Gerade Welpen und Kitten sind mit dem glatten Boden in der Praxis überfordert, wenn sie bisher noch keine Erfahrung damit gemacht haben.

Durch Lauftraining lernen die Jungtiere schnell, wie sie auf Fliesen nicht ausrutschen. Und wenn sie das bereits können und mit Leckerli dafür belohnt worden sind, stellt der Boden in der Tierarztpraxis kein Hindernis mehr dar. Manche Tierärzte geben dem Vierbeiner nach der Behandlung ein Leckerli. Auf diese Weise haben die Haustiere auch eine positive Erinnerung an den Arztbesuch.

Die richtige Transportbox verwenden

Für den Transport zum Tierarzt sollte auf jeden Fall eine Transportbox eingesetzt werden. Das Transportieren von ungesicherten Tieren auf dem Rücksitz ist zu vermeiden. Nun gibt es zwar viele unterschiedliche Transportboxen auf dem Markt, doch nicht alle eignen sich auch für diesen Zweck. Ideal für den Transport von Hunden und Katzen ist eine Box, die sich auch von oben öffnen lässt. Denn wenn man die Box nur von vorne öffnen kann, versteckt sich das Tier in der hintersten Ecke und ist schwer herauszuholen. Auch geflochtene Korbboxen sind nicht die beste Wahl. Denn an diesem Material halten sich die vierbeinigen Patienten mit ihren Krallen fest.

Trotzdem sollte in einer Kunststoffbox nicht auf Komfort verzichtet werden. Hunde und Katzen brauchen eine weiche Decke am Boden, damit der Transport für sie bequem ist. Zudem kann das Tier bereits zu Hause an die Box gewöhnt werden. Wenn die Box im Wohnzimmer steht und eine Decke mit einem bekannten Geruch darin liegt, gewöhnen sich Haustiere stressfrei an die Transportbox. Sobald der Tierarztbesuch ansteht, jagt ihnen die Box keinen Schreck mehr ein.

Ruhe bewahren: Dem Tier ein gutes Beispiel sein

Hund und Katze spüren genau, ob ihr Halter unruhig oder entspannt ist. Typischerweise fürchten Halter vorm Tierarztbesuch, dass ihr Tier sich nicht in die Transportbox heben lässt oder sich nicht vom Tierarzt berühren lassen möchte. Diese Unruhe spüren die Tiere und lassen sich dadurch erst recht nicht in die Box setzen. Daher gilt: ruhig bleiben und Zuversicht ausstrahlen. Ruhe bewahren gilt auch bei Tier-Unfällen zu Hause. Bei gekippten Fenstern, giftigen Zimmerpflanzen und offener Schokolade kann es passieren, dass Halter den Tierarzt aufsuchen müssen. Dann ist es erforderlich, schnell zu handeln und das Tier nicht leiden zu lassen.

Vorab über die Tierarztpraxis informieren

Wer sich vor dem Besuch über die Öffnungszeiten informiert, steht nicht vor geschlossenen Türen. Notfälle außerhalb der Öffnungszeiten übernimmt der Notfalldienst. Einige haben sich in der Corona-Krise den Wunsch nach einem Haustier erfüllt. Damit die Tierarztpraxis auch während der Pandemie ein sicherer Ort für Tierärzte und ihre Patienten bleibt, dürfen die Halter die Praxis nur mit Maske betreten. Falls sich Tierbesitzer krank fühlen, sollte eine Vertrauensperson den Besuch beim Tierarzt übernehmen.

Angelika Jungwirth
Tel. +43 677 6143 0743
Fallnhauserhofstraße 12
5400 Hallein, Österreich

Bild: pixabay.com/12019

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