Wir fürs Tier

  • Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat vor kurzem ihren Abschlussbericht zur Haltung exotischer Vögel, Reptilien, Amphibien, Zierfische und (exotischer) Säugetiere veröffentlicht.

    Für die Exopet-Studie sammelten die Universität Leipzig und die Ludwig-Maximilians-Universität München viele Informationen über den Import von Wildtieren, Abgaben in Tierheimen, Auffangstationen und zur Vermittlung von Tieren im Handel und über Internetportale. In einer Online-Umfrage wurden Tierhalter, praktische Tierärzte, im Vollzug tätige Amtstierärzte und Mitarbeiter des Zoofachhandels befragt. Auf der Grundlage selbst gesetzter Haltungsparameter stellten die Wissenschaftler dabei Missstände in der privaten Tierhaltung fest. Die Haltung von Wirbellosen, Hund und Katze berücksichtigt die Studie nicht.

  • Die Tierschutzkampagne Wir fürs Tier des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) ist sowohl von ZZF-Mitgliedern als auch von Geschäften, die nicht Mitglied sind im ZZF, gut angenommen worden:

    Rund 700 Märkte und Heimtierpflegesalons haben ihre Teilnahme bekundet. Sie zeigen mit Hilfe des Wir fürs Tier-Signets sowie Kampagnen-Flyern, Aufstellern und Plakaten, dass sie sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren einsetzen.

  • Alle Teilnehmer der Heimtierbranche sind eingeladen, sich an der neuen Tierschutz-Kampagne des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) zu beteiligen.

    Die ZZF-Mitglieder haben sich bereits zu den strengen Qualitätsrichtlinien im Zoofachhandel verpflichtet.

  • Mehr als 100 Teilnehmer auf der zweiten Fachtagung des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) in Berlin / Tiere in die Schulen bringen / Tierheime als öffentliche Aufgabe / ZZF als Partner der Politik

    Das Zusammenleben von Mensch und Tier stand im Mittelpunkt der zweiten Fachtagung „Wir fürs Tier“ des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) am 14. April in Berlin. Mehr als einhundert Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Bildungswesen, Tierschutz und Heimtierbranche diskutierten über die Schwerpunktthemen „Lernen und Erziehen mit Tieren“ und „Heimtiere in der Großstadt“. ZZF-Präsident Norbert Holthenrich wertete die Veranstaltung als großen Erfolg: „Wir alle wollen einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren. Deshalb suchen wir hier das Gespräch, um gemeinsam noch bessere Lösungen zu finden.“

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