• Tierschutzhundeverordnung

    Die Umsetzung des Ausstellungsverbotes mit zum Teil unverhältnismäßigen Kontrollen trifft in großer Zahl die Falschen. Foto: pixabay.com

    Das neue Ausstellungsverbot trifft die Falschen und verfehlt das Ziel

    Gegen Ende der Legislaturperiode der vorherigen Bundesregierung brachte die damalige Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner eine geänderte Fassung der Tierschutz-Hundeverordnung (TierSchHuV) auf den Weg. Diese sorgte zunächst wegen der sogenannten „Gassi-Pflicht“ für Aufsehen und Proteste bei den Hundehaltern. Hier sollte genau geregelt werden, was für den Hundebesitzer zu den selbstverständlichen Tagesroutinen zählt. Denn Hunde brauchen Auslauf, und für viele Menschen ist dies ein wichtiger Grund, warum sie sich einen Hund an ihre Seite holen. So kommt man selbst in Bewegung. Der „Gassi-Paragraf“ verschwand schließlich in der vom Bundesrat verabschiedeten Fassung.

  • Neue Tierschutz-Hundeverordnung in Kraft getreten

    Neue Tierschutzhundeverordnung in Kraft getreten. Foto: © VIER PFOTEN | Saskia Lawson

    Verbot von schmerzhaften Halsbändern wichtig // Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht muss dringend eingeführt werden

    Am Samstag, den 01. Januar 2022, trat die neue Tierschutzhundeverordnung in Kraft. Sie beinhaltet etwa besondere Vorgaben für die Sozialisierung von Welpen, wie zum Beispiel den Umgang mit einer Betreuungsperson von mindestens vier Stunden pro Tag. Außerdem sind höhere Anforderungen an die Haltung von Hunden festgeschrieben, so muss beispielsweise der regelmäßigen Kontakt zu Artgenossen gewährt werden. Die globale Stiftung für Tierschutz VIER PFOTEN begrüßt diese Verbesserungen – für echten Tierschutz brauche es allerdings weitere Maßnahmen.

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