Kaninchen Haltung

  • Wechselseitige Körperpflege, Verfolgungsjagden, Buddeln in der Sandkiste:

    Hält man sie in Gruppen und bietet ihnen genügend Platz, kommen Kaninchen meist von allein auf allerhand kreative Spiel- und Spaßideen.

    Dennoch: Auch Kaninchen können sich langweilen. Und das zeigen sie auch. „Indem sie vor Langeweile an Möbeln, Türen oder Wänden nagen“, sagt Ratgeber-Autorin Christiane Kautz. So weit muss es aber nicht kommen. Wie Halter ihren Pfleglingen die Langeweile nehmen, ihre Möbel schonen und zugleich spielerisch eine Bindung zu den Tieren aufbauen können, weiß die Kaninchenexpertin.

  • Kaninchen erst ins Freigehege ziehen, wenn die nächtlichen Temperaturen nicht mehr unter 12 Grad Celsius fallen.

    Der Frühling steht vor der Tür und die Natur lockt nach draußen. Besonders für Kaninchen, die bislang in der Wohnung leben, ist ein Umzug ins Grüne über die warmen Monate eine gesunde und willkommene Abwechslung.

  • Eigentlich alles nur Routine: Abtasten, Abhören und in die Augen schauen, fertig – eigentlich. Aber der Besuch beim Tierarzt kann für Kaninchen, Hamster und Meerschweinchen eine echte Herausforderung sein.

    Die Autofahrt, die fremden Gerüche und Geräusche und dann die vielen unbekannten Tiere im Wartezimmer. Hier kann der Tierbesitzer zur Beruhigung beitragen. Denn Ruhe und Behaglichkeit entspannen die kleinen Nager.

    „Sobald die Tiere aus ihrem gewohnten Umfeld herausgenommen werden, sind sie gestresst“, sagt Christine Wilde, Autorin und Herausgeberin der Internetseite www.nager-info.de. „Besonders Hamster können auf einen Transport zum Tierarzt äußerst nervös reagieren“, sagt die Expertin. Sie empfiehlt: „Bringen Sie ihn samt seinem Nest zum Tierarzt, das beruhigt das Tier.“

  • Ein hängeohriger Widderzwerg, ein weißer Hermelin, ein Farbenzwerg oder doch lieber ein langhaariger Fuchskaninchenzwerg?

    Wer die Wahl hat, hat die Qual. Vor der Anschaffung eines Kaninchens ist es nicht nur wichtig zu wissen, welche Rasse einem lieber ist, sondern auch ein gesundes Tier zu erkennen. Wolfgang Elias, vom Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter, gibt Tipps, worauf künftige Kaninchen-Besitzer beim Kauf achten sollten.

  • Kaninchen sind sehr liebenswerte Tiere, die nach entsprechender Eingewöhnungszeit auch im Winter draußen gehalten werden können.

    Voraussetzung ist jedoch, dass sie ab Beginn des Frühjahres ständig im Freien leben und sich so langsam an die unterschiedlichen Temperaturen akklimatisieren. Wie viele andere Wildtiere bekommen auch Kaninchen im Herbst ein Winterfell. Im Frühjahr findet der Fellwechsel dann hin zum Sommerfell statt. Kaninchen sind Gruppentiere und benötigen mindestens ein Partnertier, mit dem sie kommunizieren und ihr Leben teilen können.

  • Sommer, Sonne, lange Tage – das hebt die Stimmung. Auch die mehr als vier Millionen Ziervögel in deutschen Haushalten zwitschern nun von früh bis spät.

    Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) empfiehlt, den Tieren regelmäßig ein Sonnenbad im Garten oder auf dem Balkon zu gönnen. Dort können die Strahlen der Sonne ungehindert auf den Körper und das Gefieder der Vögel treffen, was die Bildung von Vitamin D anregt. „Es ist jedoch wichtig, dass es einen abgeschatteten Bereich in dem Vogelheim gibt, in den sich die Tiere zurückziehen können, wenn es ihnen zu warm wird“, sagt ZZF-Vogelexperte Claas-Sascha Züpke. „Denn Wellensittiche, Kanarienvögel, Finken oder auch Papageien vertragen es nicht, stundenlang der prallen Sonne ausgesetzt zu sein, sie können einen Hitzschlag erleiden.“

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