Nicht nur Menschen trauern, wenn sie ihren geliebten Partner verloren haben.

Auch Wellensittiche leiden, wenn ihre gefiederte bessere Hälfte plötzlich nicht mehr da ist. Das Einzige, was dem trauernden Tier jetzt helfen kann, ist ein neuer Gefährte. „Und zwar so schnell wie möglich!“, sagt Gaby Schulemann-Maier, langjährige Ziervogelexpertin und Fachautorin.

Verwitwete Vögel werden aus ihrem Alltag gerissen. In vielen Fällen suchen und rufen sie verzweifelt nach ihrem verstorbenen Partner. „Einige Tiere können so sehr unter dem Verlust leiden, dass sie nicht mehr fressen, apathisch werden oder aufgrund der Trauer selbst erkranken, weil das Immunsystem stark angeschlagen ist“, weiß die Ziervogelexpertin. Deshalb ist es wichtig, baldmöglichst auf Partnerschau zu gehen. Vogelfreunde dürften keine Gewissensbisse haben und das Gefühl bekommen, den verstorbenen Ziervogel zu ersetzen, so die Expertin.

Alter, Charakter und Geschlecht müssen passen

Bei der Neuverkupplung gibt es einige Punkte zu beachten: „Der Altersunterschied sollte nicht zu groß sein“, rät Schulemann-Maier. Das Zusammenleben beispielsweise eines betagten Vogels mit einem Nestjungen würde nicht funktionieren, sagt die Expertin und verdeutlicht: „Eine verwitwete Seniorin würde auch keine Beziehung zu einem Vierjährigen eingehen wollen.“ Abgesehen vom Alter sollten auch die Charaktere passen. Ein eher schüchterner Witwer ist bei einem neuen dominanten Partner nicht so gut aufgehoben. Das könnte in dem Fall den verwitweten Vogel überfordern.

Je nach Vogelart sieht die harmonische Geschlechterkonstellation ganz unterschiedlich aus: Während ein Kanarienvogel-Witwer mit einem Weibchen besser aufgehoben ist, können sich zwei Wellensittich-Männchen gut verstehen und eine tiefe Freundschaft entwickeln. Dagegen können zwei Sittich-Damen sich eher in die Federn geraten. Den passenden Partner für ihr gefiedertes Familienmitglied finden Halter beispielsweise beim Verein der Wellensittich-Freunde e. V. in Köln, bei Tierheimen in ihrer Nähe oder in online Vermittlungsforen.

Gesundheitscheck

Ist die Entscheidung für einen neuen Gefährten gefallen, ist es wichtig, dass dieser vor der Vergesellschaftung von einem Vogel-Tierarzt durchgecheckt wird. Das Tier könnte Krankheiten haben und ansteckend sein. „Ich habe selbst gerade so einen Fall“, berichtet Schulemann-Maier. „Ein einsames Tier sollte so schnell wie möglich wieder Gesellschaft bekommen. Der Eingangscheck erbrachte Parasiten und Bakterien im Körper des Vogels. Deshalb muss der arme Wicht jetzt noch eine Woche in Quarantäne bleiben.“

Sind die Untersuchungen gemacht, das Tier gesund, Charakter, Geschlecht und Alter passen auch, dann steht einer neuen Beziehung des gefiederten Freundes nichts im Wege. IVH

Weitere Informationen unter: www.ivh-online.de

Canan Sevil
IVH-Pressedienstc/o nolte-PR GmbH
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Tel.: +49(0) 421 83 05 020

Bild: IVH

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