Eine gesunde Ernährung ist nicht nur für uns Menschen wichtig, sondern auch für das Pferd.

Heu und Kraftfutter sind eine gute Grundnahrung, doch ein bisschen mehr darf es schon sein, damit es dem Pferd rundum gut geht. Ein glänzendes Fell, strahlende Augen und aktives Bewegungsverhalten, sind das Resultat einer auf die Bedürfnisse des Pferdes abgestimmten Ernährung.

Ausgewogener Ernährungsplan

In dem Artikel Fragen rund ums Pferdefutter wurde bereits ausführlich über Rau- und Kraftfuttermittel informiert. Doch oft reicht die „normale“ Ernährung nicht aus. Durch sportliche Hausforderungen (bspw. die Teilnahmen an Turnieren oder Pferdeshows), anspruchsvollem Training des Tieres, ggf. Einsatz in der Zucht oder um die Lücken in der Versorgung durch die eingesetzten Futtermittel zu schließen, sind Nahrungsergänzungen sehr sinnvoll. Auch die Jahreszeit spielt eine Rolle, da in manchen Monaten der Gang zur Koppel mit frischem Gras hinzukommt. Doch wo anfangen mit der richtigen Ernährung eines Pferdes und wo aufhören?

Die gute Nachricht:
Ist die Grundnahrung sichergestellt durch Heu und/oder Kraftfutter, ist schon mal die richtige Basis gesetzt. Ergänzungsfuttermittel bauen auf und haben den Zweck, den Speiseplan um weitere Vitamine bzw. andere Bestandteile zu bereichern, die den Organismus unterstützen.

Man kann die Ergänzungsfuttermittel gezielt auf den Bedarf des Pferdes auswählen.

Es gibt dabei unter anderem Produkte:

  • zur Unterstützung des Muskelstoffwechsels,
  • zur Unterstützung des Gelenkstoffwechsels,
  • zur Unterstützung des Knochenstoffwechsels,
  • zur Unterstützung von Haut und Hufwachstum,
  • zur Unterstützung der Atemwege,
  • zur Steigerung der Immunabwehr,
  • zur Leistungssteigerung,

Es sollten in jedem Fall Produkte speziell für Pferde ausgewählt werden.

Wenn damit begonnen wird die Ernährung umzustellen, ist es gut langsam mit der Umstellung zu beginnen. Nicht jeder von uns verträgt alles gleich gut und gleich schnell. So ist es auch beim Pferd. Eine sofortige Umstellung kann zu Gewichtszunahme, -abnahme, Durchfall und anderen Erscheinungen von Unwohl befinden führen. Daher ist es gut langsam zu beginnen und mit einem einzelnen Produkt anstelle von mehreren Produkten gleichzeitig. So kann man sehen, wie dieses spezielle Produkt vertragen wird. Sollte ein Pferd das Produkt nicht vertragen, heißt das nicht, dass das darin Befindliche (bspw. Selen) grundsätzlich schlecht für das Pferd ist. Es kann auch vorkommen, dass die Zusammensetzung vom Hersteller des Ergänzungsfuttermittels für das Pferd nicht optimal ist. Auch eine gewissen Gewöhnungsphase sollte abgewartet werden, da sich nach der ersten Umstellung die Erscheinungen auch schnell wieder auflösen können oder vielleicht sogar eine ganz andere Ursache hatten (bspw. zu viel Gras auf der Koppel). Daher einfach ausprobieren und achtsam sein. Wird ein Ergänzungsfuttermittel gegen ein anderes ausgetauscht, bietet es sich an, erst einmal auf die normale Ernährung zurückzugehen und etwas abzuwarten, damit sich der Organismus des Pferdes erst einmal beruhigt hat. Dann kann mit einem neuen Produkt begonnen werden.

Fazit

Je besser der Besitzer sein Pferd kennt und weiß, was dieses zu leisten hat und/oder womit es gerade zu kämpfen hat (bspw. Atemproblemen), desto besser können Ergänzungsfuttermittel dem Pferd helfen. Es bietet sich an den Tierarzt zu konsultieren und auch den Hufschmied, um Informationen darüber zu bekommen, was das Pferd gerade braucht. Ist der Huf weich oder frisch geschnitten, bietet sich bspw. ein Produkt für Hufwachstum an. Damit das Ganze funktioniert und auch eine Wirkung zeigt, wird oft eine längere oder evtl. dauerhafte Einnahme empfohlen. Ggf. bietet es sich auch an den Tierarzt und Trainer über die Änderung im Futterplan zu informieren.

Bild: Pixabay/Mandy Fontana

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