Wer glaubt, dass Kaninchen leise Gesellen sind, die nur süß anzuschauen sind, irrt.

Ob anstupsen, sich reiben oder langmachen: Kaninchen zeigen deutlich, in welcher Stimmung sie gerade sind.

Christiane Kautz, Kaninchenexpertin und Buchautorin, gibt Kaninchenfreunden Tipps, wie sie anhand der Körpersprache die Stimmung ihrer Langohren richtig einschätzen können.

Ich fühl‘ mich „mümmel“wohl
Wenn sich Mümmelmänner bei ihren Menschen richtig wohlfühlen und keine Angst haben, schmeißen sie sich auf den Boden, strecken alle Viere von sich und die Nase in die Luft. „Der größte Liebesbeweis ist, wenn sie sich dabei auch noch am Bauch kraulen lassen“, sagt Kautz. „Wie schnell sie sich öffnen ist jedoch von Charakter und Vorerfahrung des Kaninchens abhängig“, sagt die Expertin.

Hat ein Kaninchen Vertrauen in seinen Menschen und mag ihn besonders, drückt es das über sein Pflegeverhalten aus. Denn Kaninchen putzen sich gegenseitig und festigen damit ihre Beziehung. Nach dem Motto „Du pflegst mich, ich pflege dich“ lecken sie dann liebevoll Arme, Hände und Füße ihres Menschen ab. Reibt das Tier sein Kinn an Möbeln, markiert es so sein Revier. Dabei sondert es über die Kinndrüse ein für den Menschen unsichtbares und geruchloses Sekret ab.

Ein weiteres Anzeichen, dass Langohren ihre Menschen mögen: Sie springen zur Begrüßung ihren Halter wie ein Hund an oder gehen am Bein hoch. Stupst das Tier seinen Halter mit der Nase an, heißt das: Spiel mit mir, kraul mich, beschäftige dich mit mir. Ein weiterer Stupser kann bedeuten, nun habe ich genug, lass mich in Ruhe. Mit der Zeit lernen Halter, was ihr Tier ihnen mit dem Stupser sagen möchte.

Klein, aber oho: Wenn das Kaninchen auf Krawall gebürstet ist
Ist ein Kaninchen verärgert, so legt es die Ohren an, knurrt dabei wie ein kleiner Hund und kratzt mit seinen Vorderläufen. Dabei sind seine Augen weit geöffnet und treten hervor. Manchmal zeigt es minimal seine Zähne. Ist es in totaler Angriffsstimmung, stürmt es mit angelegten Ohren los und lässt die Ohren nach vorne schnellen.

Schreien als Warnzeichen für ernste Erkrankungen
Kaninchen sind eher leise Gesellen. Allerdings können sie auch schreien, dass es durch Mark und Bein geht. „Kaninchen schreien nur bei akuter Todesangst oder wenn Sie starke Schmerzen haben“, sagt die Expertin. „Liegt kein Panik auslösender Moment vor und schreit das Kaninchen ohne ersichtlichen Grund, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.“ Das Schreien könnte ein Zeichen für eine ernste neurologische Erkrankung sein und sollte näher untersucht werden. IVH

Uta Carstensen
IVH-Pressedienst
c/o nolte-PR GmbH
Kirchbachstraße 95
D-28211 Bremen
Tel.: +49(0) 421 83 05 020

Bild: IVH

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