Wandertouren mit Hund sind ein besonderes Erlebnis.

Und zwar nicht nur für den Menschen, sondern auch für den Hund selbst. Denn für die Vierbeiner ist kaum etwas schöner, als die gemeinsame Zeit im Freien zu verbringen. Trotzdem ist es notwendig, einige Dinge zu beachten, bevor die Hundewandertouren beginnen können.

Wandern mit Hund - Vorbereitung ist alles!

Wer mit seinem Hund wandern gehen möchte, sollte zunächst mit der richtigen Vorbereitung beginnen. Dazu gehört insbesondere die physische Konstitution aller Wanderer: Denn eine kurze Gassi-Runde zweimal am Tag lässt sich keinesfalls mit einer achtstündigen Wanderung vergleichen. Solche Überforderungen können im Urlaub mit Hund zu ernsthaften Problemen führen. Stehen längere Wandertouren auf dem Programm? Dann ist es sinnvoll, bereits im Vorfeld das tägliche Pensum zu steigern. Das verbessert die Kondition und bereitet bestens auf den Wanderurlaub mit Hund vor.

Welche Hunderassen eignen sich für Wandertouren?

Es ist generell kein Problem, Hunde auf Reisen mitzunehmen. Doch können lange Hundewandertouren den vierbeinigen Gefährten an seine Grenzen bringen. Das gilt vor allem dann, wenn sie noch nicht ausgewachsen oder gesundheitlich eingeschränkt sind. Am besten ist es zuvor den Tierarzt um einen kurzen Check-up zu bitten.

Auch schwere und große Rassen oder sehr kurznasige Hunderassen können sich mit dem Wandern schwertun. Das trifft beispielsweise auf Bernhardiner oder Möpse zu. Kurzbeinige Tiere sind außerdem dazu gezwungen, deutlich mehr zu leisten als ihre Herrchen und Frauchen. Hier lohnt es sich, kürzere Etappen zu planen.

Das muss der Hund beim Wandern können

Das Wandern mit Hund in Deutschland zählt zu den beliebtesten Aktivitäten im Urlaub. Damit die Hundewandertouren erfolgreich verlaufen, sollten die Vierbeiner auf jeden Fall die Grundkommandos verstehen und befolgen. Und ein selbstsicherer Hund kann auch in brenzligen Situationen deutlich gelassener reagieren.

Das richtige Equipment fürs Wandern mit Hund

Unterwegs mit dem Hund zu sein bedeutet, dass einiges an Ausrüstung notwendig sein kann. Der detaillierte Umfang hängt natürlich von der geplanten Wanderroute ab. Bei Tageswanderungen empfehlenswert sind:

  • Leine
  • Hundegeschirr
  • Trinknapf
  • genügend Wasser

Mehrtageswanderungen mit Hund erfordern dasselbe Equipment. Zusätzlich kann folgende Ausstattung sinnvoll sein:

  • Pfotenschuhe (vor allem für kältere Gegenden)
  • Blinklicht für die Dämmerung
  • Eine weiche Matte für die Pause
  • Eine Decke für die Nacht

Wandern mit Hund - gesundheitlichen Problemen vorbeugen

Das Wandern mit dem Hund in der Nähe vom eigenen zu Hause ist selten ein Problem. Schließlich ist es ohne Weiteres möglich, die Wandertour abzubrechen, sollte es notwendig sein. Mitten im Gebirge sieht das Ganze allerdings anders aus.

Bevor man Hunde auf Reisen mitnimmt, kann ein spezieller Erste-Hilfe-Kurs ratsam sein. Hier erfahren Hundebesitzer, worauf es bei der Versorgung im Ernstfall ankommt. Zusätzlich sollte ein Erste-Hilfe-Set die Reiseausrüstung ergänzen. Darin befindet sich meist Verbandmaterial, Desinfektionsmittel und Wundsalbe. Auch Kohletabletten und Zeckenschlingen dürfen nicht fehlen.

Auf guten Schutz vor Parasiten wie Zecken und Co. achten!

Beim Wandern mit Hund ist Ausrüstung der entscheidende Faktor. Deshalb dürfen auch Hilfsmittel nicht fehlen, mit denen sich beispielsweise Zecken entfernen lassen. Parasiten beim Hund sind keine Seltenheit, die nur in ländlichen Regionen auftreten: Selbst im Stadtpark oder auf Rastplätzen können sie zum Problem werden.

Es ist auf jeden Fall ratsam, Zecken-Hotspots zu meiden und das Fell regelmäßig zu kontrollieren. Das Problem ist, dass Zecken beim Hund zu Entzündungen oder schweren Krankheiten führen können. Es ist also ratsam, die gesamte Zeckensaison über Zeckenschutz-Präparate zu verwenden. Noch besser ist es aber, für einen ganzjährigen Schutz zu sorgen.

Wandern mit Hund - das gibt es noch zu beachten

Das Wandern mit Hund ist ein Erlebnis für alle Hundebesitzer. Damit es in guter Erinnerung bleibt, gilt es, ein paar weitere Aspekte zu beachten:

  • Leider gibt es auf mehrtägigen Wandertouren keine Alternative zum Trockenfutter. Idealerweise beginnt man bereits 10 Tage vor der Reise mit der Umstellung. Außerdem ist es ratsam, hochwertiges Futter zu kaufen und das Trinkverhalten im Blick zu behalten.
  • Einen Teil der Ausrüstung können Hunde in sogenannten Hundepacktaschen tragen. Hier lässt sich beispielsweise ein Teil des Futters verstauen. Allerdings ist es wichtig, auf das Gewicht zu achten. Gesunde Hunde sollten maximal 25 Prozent ihres Körpergewichts tragen.
  • Vor der Reise ist es eine gute Idee, den Hund bei Tasso e. V. zu registrieren. Geht er unterwegs verloren, dann ist es möglich, ein Suchinserat über die Identifikationsnummer zu erstellen.
  • Es ist sinnvoll, vorab zu prüfen, ob Hunde in der Unterkunft willkommen sind. Nicht jede Hütte ist auf vierbeinige Reisebegleiter ausgelegt.
  • In Nationalparks und Naturschutzgebieten sind Hunde fast immer verboten. Außerdem herrscht in einigen Ländern eine strenge Leinenpflicht. Es ist es notwendig, sich kurz vor der Reise über die aktuelle Situation zu informieren. Denn die Bestimmungen können sich quasi jedes Jahr ändern.

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