Wenn der Frühling in der Luft liegt, wollen alle nur das eine: Raus an die frische Luft!

So geht es auch vielen Wohnungskatzen nach einem langen Winter in den heimischen vier Wänden. Umso besser, wenn man einen Balkon hat! Einige Kniffs sollten Tierhalter aber kennen, um das Freiluftvergnügen katzensicher und abwechslungsreich zu gestalten.

Sonne tanken, die Natur beobachten, an frischen Pflanzen knabbern: Viele Wohnungskatzen genießen es, in der warmen Jahreszeit ihr Revier um den Balkon zu erweitern. Umso schöner ist es, wenn ihre Halter das kleine Reich abwechslungsreich gestalten. „Ein Ausflug auf den Balkon ist eine tolle Bereicherung für Katzen, die ansonsten drinnen leben“, sagt die Katzenexpertin Sabine Ruthenfranz, die den Ratgeber „Katzenbalkon“ verfasst hat. „Dabei sollten Tierbesitzer aber gut durchdacht vorgehen, um die Risiken zu minimieren.“ Sie nennt die wichtigsten Punkte, die Katzenhalter beachten sollten:

  1. Kein Ausgang ohne Absicherung
    Jeder Balkon, der von Katzen genutzt wird, sollte mit einem Netz gesichert sein. „Das gilt auch oder gerade, wenn die Katze gut klettern kann“, sagt Expertin Ruthenfranz. Sie empfiehlt eine Netzhöhe von mindestens 1,80 m sowie einen Überkletterschutz, bei dem der obere Teil des Netzes nach innen geneigt ist. „Die Sicherung muss abgestimmt sein auf das Temperament und die Kletterfähigkeit der Katze – und natürlich auf die Lage des Balkons“, sagt Ruthenfranz. Ein Balkon am Hochhaus benötige andere Vorkehrungen als einer im Hochparterre.
  2. Achtsame Auswahl von Grünpflanzen
    So gern manche Katzen auch am frischen Grün knabbern – der Großteil aller im Handel erhältlichen Pflanzen für den Balkon ist für Katzen giftig. „Das Thema ist äußerst komplex, oft können nicht einmal Mitarbeiter im Gartenmarkt oder Tierärzte korrekt beraten“, berichtet Ruthenfranz von ihren Erfahrungen. Die Auswahl der Pflanzen hänge natürlich auch von eigenen Vorlieben sowie den Temperatur- und Lichtbedingungen auf dem Balkon ab. „Katzenhalter sollten sich mit dem Thema gründlich auseinandersetzen, bevor sie ihre Wahl treffen.“
    Selbst bei vermeintlich ungiftigen Pflanzen gibt es einige Punkte zu beachten: Wenn neu gekaufte Pflanzen gespritzt sind, sollten sie der Katze erst einmal nicht zum Anknabbern zur Verfügung gestellt werden. Vorsicht ist ebenfalls geboten, wenn ein Tier eigentlich unbedenkliche Pflanzen wie Lavendel im Übermaß frisst. In diesem Fall muss die Pflanze entfernt werden: „Die ätherischen Öle werden dann zum Problem – die Menge macht das Gift“, sagt Ruthenfranz. Auch nach Maßnahmen zur Düngung und Schädlingsbekämpfung sollte die Katze vorerst keinen Zugang zu den jeweiligen Pflanzentöpfen bekommen.
  3. Liegemöglichkeiten und Windschutz bieten
    Ist die grundsätzliche Sicherheit der Katze auf dem Balkon gewährleistet, kann es an die Detailausstattung gehen. „Katzen lieben unterschiedliche Liegemöglichkeiten – beispielsweise ein Kissen in der Sonne oder eine Liegewiese mit einer unbedenklichen Rasenmischung in einem Blumentopf“, rät Ruthenfranz. Auch ein Outdoor-Kratzbaum, ein Rascheltunnel und diverses Spielzeug würden oft dankbar angenommen.

Natürlich sollte die Katze jederzeit die Möglichkeit haben, Wasser zu trinken und sich wieder nach drinnen zu verziehen, wenn ihr Wind und Wetter zu viel werden. „Ein Windschutz und im Sommer Schatten sind wichtig“, sagt Ruthenfranz, „das gilt vor allem für alte, sehr junge oder kranke Katzen.“ IVH

IVH-Pressedienst
Tel.: +49(0) 421 83 05 021
c/o nolte-PR GmbH
Kirchbachstraße 95
D-28211 Bremen

Foto: pixabay.com

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