Haustiere haben einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden – das beweisen mittlerweile etliche Studien.

Doch wer sich Hund, Katze & Co. ins Haus oder die Wohnung holt, muss auch für die nötige Sicherheit sorgen. Im Artikel gibt es Tipps für ein sicheres Heim.

Mehr Platz, eine bessere Raumaufteilung oder endlich der gewünschte Balkon – jeder Umzug ist aufregend und mit vielen Wünschen verbunden, die sich endlich erfüllen sollen. Jeder Umzug ist aber auch mit dem Thema Sicherheit verknüpft – vor allem dann, wenn man mit Haustieren zusammenlebt. Und das ist bei vielen Menschen der Fall.

Insbesondere die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass sich mehr Menschen Katzen und Hunde zugelegt haben. Kein Wunder, denn zahlreiche Studien und Umfragen beweisen, dass Fellnasen & Co. einen positiven Einfluss auf unser Wohlbefinden haben können. Hundebesitzer sind beispielsweise marginal glücklicher als Personen, die keinen Vierbeiner an ihrer Seite haben, und Menschen mit Haustieren fühlen sich generell oftmals ausgeglichener, weniger gestresst und freuen sich, wenn sie beim Nachhause-Kommen die unvoreingenommene Liebe der Tiere erwartet. Viele berücksichtigen daher mittlerweile bereits bei der Planung eines Hauses das Wohlbefinden eines Tieres oder treffen entsprechende Vorkehrungen. Und das ist auch wichtig, damit sich Haustierbesitzer später nicht mit eingequetschten Pfoten oder Kätzchen, die in die Toilette gefallen sind, herumschlagen müssen.

9 Tipps für Haustierbesitzer

  1. Videokameras installieren
    Kameras auf dem Grundstück, zum Beispiel in der Nähe der Garage, bei der Haustür oder in dunklen Ecken, können nicht nur hilfreich sein, um Dieben das Handwerk zu legen, sondern auch um zu überprüfen, wo sich die Katze oder der Hund gerade aufhält. Insbesondere Winkel des Gartens, die für Tiere riskant sein können, haben Hausbesitzer so stets im Blick.
  2. Sicherheit in der Garage
    Die Garage ist ein Ort, der Tiere oft magisch anzieht. Hier gibt es interessante Verstecke, den Zugang zum Haus, oder eine Futterschale. Speziell das Garagentor kann dabei eine Gefahr darstellen, nicht nur für Kinder, sondern auch für Haustiere. Daher ist beim Tor auf einige Sicherheitsaspekte zu achten: Das Garagentor sollte automatisch stoppen, wenn ein Hindernis erkannt wird. Außerdem ist eine versteckte Mechanik sinnvoll, die dafür sorgt, dass sich Hunde und Katzen an spitzen Bauteilen nicht verletzen. Zusätzlichen Komfort kann eine Schlupftür bieten: Damit können Tiere rasch ins Freie gelassen werden, ohne dass dafür gleich das gesamte Tor geöffnet werden muss.
  3. Schutzgitter für Kippfenster
    Verspielte und junge Katzen springen gerne von Fensterbank zu Fensterbank und ist dann auch noch das Fenster gekippt, lockt die Natur die Tiere ins Freie. Manche davon rutschen jedoch in den nach unten enger werdenden Spalt und können sich selbst dann nur noch selten wieder befreien. Hier können Schutzgitter Abhilfe schaffen. Diese werden entweder an den Rahmen geschraubt oder geklebt.
  4. Rutschfeste Fußböden
    Die Wahl des richtigen Fußbodens spielt ebenso eine Rolle. Glatte Fußböden liegen im Trend und punkten mit guten Reinigungsmöglichkeiten, für Pfoten und Tatzen sind sie jedoch eher ungeeignet, denn sie bieten wenig Halt. Dadurch kann es beim Spielen und Toben dazu kommen, dass Fellnasen ausrutschen und sich verletzen. Nicht allzu glatte oder etwas aufgeraute Fußböden sollten daher die erste Wahl sein.
  5. Großzügiger Garten
    Vor allem größere Hunde brauchen viel Platz – und zwar nicht nur im Inneren des Hauses oder der Wohnung, sondern auch draußen. Dazu kommt der Bewegungsdrang. Ein großzügiger Garten oder die Nähe zu einer Grünfläche ist für Hundebesitzer daher von Vorteil. Vierbeiner freuen sich insbesondere auf eine große Rasenfläche zum Toben, aber auch ein Zaun ist im Garten dann Pflicht.
  6. Herdplatten abdecken
    Heiße Herdplatten sind nicht nur für Kinder äußerst gefährlich, sondern auch für Haustiere. Es empfiehlt sich daher, heiße Herdplatten immer abzudecken, sowie Gasherde und Kerzen nicht unbeaufsichtigt zu lassen, streunen ein Hund oder eine Katze durch die Wohnung. Ein Topf mit kaltem Wasser kann aufgestellt werden, um die Tiere davor zu bewahren, dort ihr Unwesen zu treiben und sich vielleicht eine Pfote oder den Schwanz zu verbrennen.
  7. Toilettendeckel schließen
    Eigentlich gehört es ohnehin zum guten Ton, den Toilettendeckel stets herunterzuklappen – doch insbesondere wer in einer Wohnung mit Katzenbabys oder Welpen lebt, sollte den Tieren zuliebe auf diese Sicherheitsmaßnahme setzen. Denn: Wenn zum Beispiel Kätzchen versuchen, auf die Toilette zu springen, kann es sein, dass sie kopfüber hineinrutschen und sich dann nicht mehr selbst befreien können. Auch eine volle Badewanne mit rutschigen Seitenwänden kann für kleine Vierbeiner gefährlich sein.
  8. Geländer und Gitter abdecken
    Balkongeländer oder Gartenzäune sind oft mit schmiedeeisernen Verzierungen ausgestattet. Was hübsch aussieht, kann für kleine Hunde und Katzen jedoch zur Gefahr werden, denn zwischen Kreuzen, Kringeln und Co. können die Tiere steckenbleiben. Hierbei haben sich Katzennetze bewährt, die davor gespannt werden. Übrigens: Solche Schutznetze eignen sich auch gut, um damit Fenster und Balkone zu sichern – insbesondere, wenn sich die Wohnung in einem höheren Stockwerk befindet.
  9. Giftige Pflanzen entfernen
    Pflanzenliebhaber sollten giftige Artgenossen aus den eigenen vier Wänden verbannen. Zu groß ist die Gefahr, dass Vierbeiner aus Neugier daran schnuppern oder gar knabbern.

Wohlfühloase für Mensch und Tier

Grundsätzlich gilt: Jede Art von Veränderung im eigenen Zuhause muss natürlich auch den eigenen Vorlieben entsprechen. Doch beim Thema Sicherheit in Zusammenhang mit Haustieren sollten Haus- und Wohnungsbesitzer sprichwörtlich lieber auf Nummer sicher gehen und dort und da Abstriche in Bezug auf ihre eigenen gestalterischen Vorlieben machen. Schließlich verbringen Hund, Katze & Co. den größten Teil ihrer Zeit in den eigenen vier Wänden. Wer also ein Haus plant und einen Hund an der Seite hat, wird sich spezielle Gedanken machen müssen, die ohne den vierbeinigen Mitbewohner womöglich gar nicht aufgekommen wären. Zum Glück gibt es heutzutage bereits viele praktische Helfer und verbunden mit einer geschickten Planung gelingt es, eine Wohlfühloase für Mensch und Tier zu konzipieren. Nimmt das Tier das neue Heim schnell an und fühlt sich sichtlich gut, wird das auch den Besitzer freuen.

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