Auch wenn dieses Jahr die große Hitze ausbleibt, Temperaturen, die wir als sommerlich angenehm empfinden, sind für viele unserer Hunde bereits zu warm.

Wie man seinem Hund bei sommerlichen Temperaturen am besten zur notwendigen Bewegung verhilft, erklärt BHV-Ausbildungsratsmitglied und Tierärztin für Verhaltenstherapie Dr. Katrin Voigt: „Die Gassigänge sind unbedingt den Wetterbedingungen anzupassen. Also bitte nicht in der Mittagshitze und nur schattige, waldige Gebiete aufsuchen.“

Am besten sollte man die große Gassirunde in den kühleren Morgenstunden einplanen. Oft muss man ein Stück über den Asphalt laufen und dieser kann im Laufe des Tages extrem heiß werden. Es besteht akute Verbrennungsgefahr für die Pfoten! Achtung: Der Asphalt kann auch abends noch sehr warm sein, selbst wenn die Außentemperatur schon abgesunken ist. Selbstverständlich sollte man immer ausreichend Wasser und ein Trinkgefäß für den Hund dabei haben. Bitte lassen Sie ihren Hund möglichst nicht aus Pfützen trinken, es besteht die Gefahr von Krankheitserregern.

Auf gar keinen Fall darf der Hund im Auto gelassen werden, nicht einmal für ganz kurze Zeit. Das Auto kann sich in kürzester Zeit bis zu 70°C aufheizen und es kommt in diesem Zusammenhang leider immer wieder zu Todesfällen!

Wer sportlich ist und gerne mit seinem Hund joggen geht oder Rad fährt, sollte dies ausschließlich in den frühen Morgenstunden tun. Dabei muss der Hund immer gut beobachtet werden und man sollte sofort abbrechen, wenn er Anzeichen von Erschöpfung zeigt.

Auf Hundesport muss man auch bei sommerlichen Temperaturen nicht gänzlich verzichten: Dummytraining mit Wasserarbeit kann an heißen Tagen eine schöne Abkühlung bringen. Andere Hundesportarten wie Agility oder Mantrailing bitte ausschließlich in die Morgenstunden betreiben und keine Höchstleistungen verlangen. Ein schöner Ausgleich für die große Gassirunde können jedoch Nasenarbeit oder Tricktraining in der kühlen Wohnung sein.

Auch auf den Hundeschulbesuch muss im Sommer nicht verzichtet werden: Verantwortungsvolle Trainer passen ihr Training den Wetterbedingungen an und achten darauf, dass nur sehr maßvoll im Schatten oder in der Trainingshalle trainiert wird.

Wenn sie daran gewöhnt sind und es mögen, ist Planschen und Schwimmen für Hunde im Sommer die ideale Beschäftigung. Es gibt mittlerweile sogar Hundeschwimmbäder und Badstrände, die extra für Hunde geöffnet sind. Bitte fragen Sie bei Ihrer Hundeschule nach geeigneten Möglichkeiten.

In der Zeitschrift "Der Familienhund" des BHV – Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen e. V. – finden Sie noch weitere Tipps zum Training an warmen Sommertagen. Sie erhalten die Zeitschrift kostenlos bei den Hundeschulen des BHV, die gerne ihr Fachwissen und jede Menge Tipps und praktischen Anleitungen weitergeben.

Die Adressen der BHV-Hundeschulen erhalten Sie bei:

BHV (Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen e.V.)
Auf der Lind 3
65529 Waldems-Esch
Tel.: 06192 9581136
Fax: 06192 9581138
www.hundeschulen.de

Bild: C. Backes.

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