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Effiziente Leuchtdioden, sparsame Heizungen und ausgeklügelte Filtersysteme machen es möglich:

Aquarien verbrauchen heute so wenig Strom wie nie zuvor. Harro Hieronimus, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Lebendgebärende Zahnkarpfen und Autor diverser Aquaristik-Fachbücher, weiß, wie sich die laufenden Kosten selbst für große Becken auf ein Minimum beschränken lassen.

LEDs amortisieren sich schnell

„Das eindeutig größte Sparpotenzial birgt die Beleuchtung des Aquariums“, sagt Hieronimus und rechnet vor: „Wer auf leistungsstarke Leuchtdioden setzt, spart 30 bis 80 Prozent Strom gegenüber herkömmlichen Leuchtstoffröhren. Zum Vergleich: Ein Meteraquarium, das mit zwei Leuchtstoffröhren à 30 Watt und einem normalen Vorschaltgerät betrieben wird, verbraucht etwa 100 Watt pro Stunde. Eine entsprechende LED-Beleuchtung kommt dagegen im gleichen Zeitraum mit 2 x 13 Watt aus. Schaltet man die Beleuchtung täglich für neun Stunden an, so kommt man bei einem Strompreis von 0,28 Euro/kWh mit den Leuchtstoffröhren auf Stromkosten von etwa 92 Euro pro Jahr.“ LEDs dagegen verbrauchen in dieser Zeit lediglich Strom für 32 Euro. „Bedenkt man nun auch noch, dass LEDs eine wesentlich längere Lebensdauer als Leuchtstoffröhren haben, so haben sie ihre höheren Anschaffungskosten schon nach zwei Jahren eingespielt“, fügt Hieronimus seiner Musterrechnung hinzu.

Mag die Beleuchtung dem Aquarianer auch die größten Chancen zur Stromersparnis bieten, so lohnt sich doch auch bei den Filterpumpen der Blick auf die Leistungsdaten. „Die Stromersparnis moderner Filter gegenüber älteren Modellen liegt bei gleicher Leistung zwischen 30 und 50 Prozent“, sagt Hieronimus. Besonders sparsame Fabrikate seien oftmals durch den Zusatz „Eco“ oder auch „Ecco“ gekennzeichnet. Diese Filter seien kräftig genug, um bei einem Stromverbrauch von fünf Watt pro Stunde ein 100-Liter-Aquarium sauber zu halten. „Noch vor wenigen Jahren hätte man dafür einen Filter gebraucht, der etwa zehn Watt pro Stunde gezogen hätte“, weiß Hieronimus.

Starke Heizungen sind sparsamer als schwache

Lässt sich der Stromverbrauch für den Filter wie für die Beleuchtung präzise vorhersagen, so hängt der Heizungsverbrauch vor allem davon ab, wie weit die gewünschte Wassertemperatur und die Raumtemperatur auseinanderliegen. „Viele Aquarianer entscheiden sich für eine zu kleine Heizung“, hat Hieronimus festgestellt. Tatsächlich sei aber eine 200-Watt-Heizung, die nur gelegentlich anspringe, sparsamer als eine 100-Watt-Heizung, die permanent laufe. Zudem seien nicht alle Heizsysteme gleichermaßen effizient. So benötigten Bodenheizungen unterm Strich am wenigsten Strom, da sich ihre Wärmeabgabe auf die größte Fläche verteile. IVH

Weitere Informatonen unter: www.ivh-online.de

Uta Carstensen
IVH-Pressedienstc/o nolte-PR GmbH
Kirchbachstraße 95
D-28211 Bremen
Tel.: +49(0) 421 83 05 020

Bild: pixabay

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