Ein typisches Problem in der Aquaristik sind Algen:

Viele Algen entwickeln sich dann, wenn die Aquariumpflanzen zurück bleiben. Diese Pflanzen entwickeln sich weniger gut, wenn bestimmte Nährstoffe und CO2 fehlen.

Wenn die Fische allerdings koten, andere organische Reste abgebaut werden und sich deswegen Nitrate und Phosphat bilden, explodieren die Algen. Nitrat sollte mit weniger als 25 mg/l und Phosphat mit weniger als 0,5 mg/l im Wasser enthalten sein, es gibt spezielle Wassertests. Damit Nitrat und Phosphat abgebaut werden, sollen schnell wachsende Pflanzen wie das  Hornkraut gepflanzt werden. Es wird mit speziellem Aquariendünger mit wenigen oder keinen Nitraten und Phosphaten sowie CO2 gedüngt. Somit ziehen die schnell wachsenden Aquarienpflanzen die Nährstoffspitzen aus dem Wasser und die Algen bleiben auf der Strecke. Weiterhin sind regelmäßige Wasserwechsel sowie die Qualität vom neuen Wasser wichtig. Ganz so einfach ist es mit der Algenvorbeugung jedoch nicht, es kommt zudem auf die Beleuchtung an.

Das Aquarium nicht in das Sonnenlicht stellen
Wenn das Sonnenlicht je nach Wetterlage und Sonnenstand am Himmel anders gebrochen wird und deswegen immer auch eine andere Qualität aufweist, verleitet es die Algen im Aquarium zum Wachstum. Deswegen sollen Aquarien nicht im direkten Sonnenlicht stehen, auch wenn dieses nur kurz am Tag auf das Wasser wirken würde. Außerdem könnte bei praller Sonne das Wasser zu warm werden. Auch Tiere, die dieses eigentlich haben können, würden leiden, da sie es in der Regel nicht haben können, wenn die Temperatur ständig schwankt. Wäre es am Tag warm und in der Nacht deutlich kälter, ist das Stress.

Die richtige Beleuchtung
Damit die Aquarienpflanzen sich gut entwickeln, die Algen jedoch nicht, sollte maximal 9 Stunden am Tag beleuchtet werden. Weiterhin muss es zwingend das richtige Lichtspektrum sein. LEDs für die Bürobeleuchtung erscheinen so hell, da sie vom Lichtspektrum sehr exakt einen Punkt einnehmen können. Das reicht den Pflanzen nicht, diese brauchen einen Lichtbogen mit blauem und rotem Licht. Deswegen müssen für Aquarienpflanzen mehr LEDs eingesetzt werden, als würde man einen Raum beleuchten wollen sowie die Aquarium LEDs weniger hell (auf die Wattzahl) und im anderen Farbton erscheinen.
Es sollen mindestens 0,3 Watt, für lichthungrige Pflanzen wenigstens 0,5 Watt, pro Liter eingesetzt werden. LED Aquariumlicht lässt die Becken nicht nur auf Fotos besser wirken sondern generell, so die Erfahrung vieler Aquarianer. Allein deswegen lohnt ein Umrüsten. Zudem scheinen Algen sich mit einer guten LED Beleuchtung weniger schnell zu vermehren als mit den ansonsten üblichen Leuchtstoffröhren. Weiterhin sind LEDs kühler als Leuchtstoffröhren und es staut sich keine Hitze unter der Abdeckung. Außerdem könnten Leuchtstoffröhren flackern, dieses ist vor allem für Epileptiker das pure Gift. Diese können mit Leuchtstoffröhren beleuchtete Räume nie lange oder sogar gar nicht betreten. Weiterhin kann bei Leuchtstoffröhren der Starter klackern oder kaputt gehen. LEDs haben eine sehr lange Lebensdauer und sind nicht nur zuverlässig sondern auch leise. Für Aquarien müssen natürlich spezielle Aquarien LEDs in genügender Stärke erworben werden. Diese können mit einer Zeituhr automatisch an und aus gehen.

Es gibt Aquarianer, die den Tagesverlauf simulieren wollen. Sie fahren die Lichtintensität hoch und wieder runter. Nicht alle aber einige LEDs können gedimmt und über die speziellen Steuerungsgeräte über Stunden hoch und wieder runter gefahren werden. Dieses wäre vielleicht aber eher für den Menschen interessant. Wenn Fische und andere Beckenbewohner wenig Licht mögen, sollte man ihnen mit einigen Schwimmpflanzen, buschigen Pflanzen und Steinhöhlen viele Schattenstellen bieten.

Ausführliche Informationen über Algen finden Sie in der aquamax Algendatenbank.

Robert Brungert
Von-Schonebeck-Ring 77
48161 Münster

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