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Aus Zeichentrickfilmen kennt man es: Die Katze verfolgt das Vögelchen und schnappt zu. Federn fliegen herum, aber der Piepmatz ist entkommen.

Alles nur ein Zeichentrick? Keineswegs! Bei Gefahr werfen Vögel einige Federn ab, um dem Feind zu entkommen. Ein hilfreicher Schutzreflex der Natur – die sogenannte Schreckmauser.

Die Schreckmauser kommt häufig bei Wildvögeln vor. Auch Ziervögel zeigen sie, jedoch wesentlich seltener. „Stressbehaftete Schreckmomente führen zum Abwurf der Federn und die haben in Heimtierhaltung lebende Vögel in der Regel nicht in dem Maße, wie ihre wildlebenden Verwandten“, sagt Torsten Moerke-Schindler, Tierarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Vögel und Reptilien der Veterinärmedizinischen Fakultät in Leipzig.

Dennoch gibt es Situationen, auf die auch die gefiederten Freunde in Heimtierhaltung mit einer Schreckmauser reagieren können. Beispielsweise wenn ein Vogel eingefangen und in die Hand genommen werden muss. Auch extrem laute Geräusche wie Silvesterknaller oder ein Angreifer können panische Reaktionen erzeugen, in deren Folge die Schreckmauser auftritt.

Wie können Vogelhalter die Schreckmauser verhindern? Indem sie den Vögeln eine stressfreie Umgebung bieten.

Es gibt jedoch unvermeidliche, potenziell stressbehaftete Situationen, wie den Tierarztbesuch oder das Krallenschneiden. Darauf können die Vögel aber vorbereitet werden, indem sie im Vorfeld mit Leckerli oder Clickertraining positiv bestärkt und entsprechend trainiert werden. „Muss der Vogel für eine Untersuchung in die Hand genommen werden, dann am besten mit einem routiniert-beherzten Griff und dem entsprechenden Feingefühl“, rät Moerke-Schindler. Den Vogel keinesfalls jagen! Besser man lockt ihn mit Leckerli. Für den Transport zum Tierarzt eignet sich am besten ein kleiner Vogelbauer, der dem Tierarzt einen ersten Blick auf das Tier ermöglicht, ohne dass er es gleich in die Hand nehmen muss. Während des Transports wird der Transportbehälter zugluftfrei aber luftdurchlässig, beispielsweise mit einem Tuch, abgedunkelt.

Lässt der Vogel einmal vor Schreck Federn: keine Sorge. „Die Schreckmauser schadet gesunden Tieren nicht, sofern sie nicht zu häufig auftritt“, sagt Moerke-Schindler. „Die Vögel werfen lediglich einige ihrer langen Schwungfedern ab und sehen anschließend vorübergehend nicht mehr ganz so schön aus.“

IVH-Pressedienst
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D-28211 Bremen
Tel.: +49(0) 421 83 05 020
Fax.:+49(0) 421 83 05 029

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