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Von: Gast 1
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Mittwoch, den 23. November 2011 um 11:03 Uhr |
Bei eisigen Temperaturen wurden am Samstagvormittag, 19. November 2011 erneut nur wenige Tage alte Echsen im Mülleimer vor dem Eingang zur Auffangstation für Reptilien, München gefunden.
Glücklicherweise fand der diensthabende Tierpfleger, die kaum vor der Kälte geschützten Tiere rechtzeitig, um sie vor dem Erfrieren zu retten. Langsam aufgewärmt, erfreuen sie sich nun bester Gesundheit. In der Münchener Auffangstation für Reptilien werden sie nun weiter untersucht, gegen Parasiten behandelt und sachkundig versorgt.
Leider kommt es immer wieder vor das unliebsam gewordene Tiere ausgesetzt werden. Gerade für die wechselwarmen Reptilien, ist es in den kalten Jahreszeiten häufig das Todesurteil! Auch wenn die Tiere schnell gefunden werden, können sie bleibende Schäden davontragen, die dann zum qualvollen Tod des
ausgesetzten Tieres führen. Deswegen bietet die Reptilienauffangstation die Möglichkeit, dass auch Tiere aus privaten Haltungen dort abgegeben werden können.
Gerade in der vorweihnachtlichen Zeit werden häufig Tiere unüberlegt und ohne die notwendige Vorbereitung gekauft. Dem Wunsch ihrer Kinder nach einem eigenen Haustier können viele Eltern nicht wiederstehen. Dann ist schnell eine Bartagame, Schildkröte oder Gecko gekauft. Doch nach wenigen Wochen erlischt das Interesse an dem vermeintlich so spannenden Exoten im Kinderzimmer. Dann landen wieder viele dieser Geschenke in der Reptilienauffangstation. Wie viele einfach ausgesetzt werden und einen qualvollen Erfrierungstod erleiden müssen, bleibt dabei vollkommen unbekannt. Die Auffangstation für Reptilien, München appelliert deswegen an alle nicht unüberlegt Haustiere zu verschenken, sondern sich vorher sehr gründlich zu informieren oder lieber eine Patenschaft, Führung oder auch Fachliteratur zu kaufen.
Informieren Sie sich über diese Möglichkeiten unter www.reptilienauffangstation.de.
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