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Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 16:59 Uhr |
Die InterKoi 2010, Europas größte Indoor-Ausstellung für Koi (japanische Zierkarpfen), öffnet am 24. und 25. April in der Messe Niederrhein in Rheinberg ihre Pforten für das Publikum.
Die schönsten und wertvollsten Fische Japans werden tausende Besucher aus dem Rheinland, dem Ruhrgebiet, ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland nach Rheinberg locken.
Koi schlagen eine Brücke zwischen Teichfischhaltung und Aquaristik. Ähnlich groß ist der Aufwand, um die Tiere bei optimalen Bedingungen zu halten. Viele Koi-Teiche sind praktisch Freiland-Aquarien.
Nun öffnet die InterKoi, Europas größte Indoor-Ausstellung für Koi, am 25. und 26. April ihre Pforten in der Messe Niederrhein in Rheinberg. Tausende Besucher aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland werden nach Rheinberg kommen, um die prämierten Koi
zu sehen. Die InterKoi präsentiert zudem als Fachmesse sämtliches Zubehör rund um Haltung und Pflege.
Eindrücke der InterKoi 2009: über 700 Fische von über 50 Ausstellern schwimmen in 116 großen, aufwendig gefilterten Showbecken – jedes befüllt mit etwa 2.000 Litern Wasser. Die größten Koi messen bis zu einem knappen Meter Köperlänge. Die Besucher drängen sich an den Becken, um einen Blick auf die prämierten Champions zu werfen. In den weiteren Hallen der Ausstellung zeigen gewerbliche Aussteller ihre Waren – Filter, Futter und alles rund um den Teich. Im Foyer der Messe beschneidet und gestaltet ein Bonsai-Künstler live vor Publikum einen kleinen Baum aus etwas, das zuvor bestenfalls wie ein Busch aussah. Im Raum gleich nebenan berichtet gerade ein Koi-Tierarzt über Fälle aus seiner Praxis.
Diese Fülle von Eindrücken auf 8.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zieht tausende Besucher an. Erst seit 2008 ist die InterKoi wieder in der Region an Rhein und Ruhr. Die Ausstellung, die in der Rhein-Ruhr-Halle Duisburg groß geworden war, fand zwischen 2001 und 2007 im A2-Forum in Rheda-Wiedenbrück statt.
Mit der Messe Niederrhein in Rheinberg wurde ein Ort gefunden, an dem die InterKoi weiter expandieren kann. Veranstalter der InterKoi ist die Firma H3D gemeinsam mit dem Koi-Verein KLAN.
Dieser ursprünglich regionale Verein (Koi Liebhaber am Niederrhein) ist längst zu einem der größten Koi-Clubs Europas angewachsen mit über 3.500 Mitgliedern. Der KLAN hat sich dem japanischen Dachverband ZNA angeschlossen, der für die Ausstellungen speziell ausgebildete Preisrichter aus Japan schickt.
Die Firma H3D organisiert und leitet die gewerbliche Handels- und Zubehörmesse.
Veranstalter:
H3D GmbH
Fon: +49 / 21 61 / 63 99 30 60
Fax: +49 / 21 61 / 63 99 30 69
Mail: info[at]h3d-gmbh.de
www.interkoi.de
Koi-Wettbewerb:
KLAN e.V. (Willy Quillmann)
Fon: +49 / 21 52 / 21 49
Fax: +49 / 21 52 / 55 73 43
Mail: wquillmann[at]t-online.de
www.koiklan.de
Austragungsort:
Messe Niederrhein Rheinberg
An der Rheinberger Heide 5
47495 Rheinberg
www.messe-niederrhein.de
FAQ – Die häufigsten Koi-Fragen
1. Was ist ein Koi?
Ein Koi ist ein Karpfen – genau wie der Wildkarpfen und der Speisekarpfen. Koi haben aber eine farbige Pigmentierung in Haut und Schuppen. In Japan werden Koi seit etwa 200 Jahren gezüchtet. Aus Farbvariationen der Karpfen in den Reisfeldern, unter denen immer wieder gelblich oder rötlich schimmernde Exemplare auftraten, entstanden durch gezielte Zuchtwahl unsere heutigen Koi mit ihrer breiten Vielfalt an Farben und Mustern.
2. Sind alle Koi teuer?
Wie bei Hunden, Katzen und Pferden gibt es auch bei Koi teure Tiere. Sie stammen aus einer renommierten Zucht und entsprechen in hohem Maß den vereinbarten Standards für Körperform, Glanz, Farbe und Muster. Daneben gibt es einfache Koi, die für einen kleinen Preis zu haben sind. Viele Koi-Halter haben Koi-Nachwuchs im eigenen Teich, den sie an Freunde und Anfänger sogar verschenken.
3. Kann man Koi essen?
Genau wie einen Karpfen kann man einen Koi natürlich essen. Die Frage ist, ob man es will. Wer mag schon sein Haustier verspeisen, in das er liebevolle Pflege und Zeit gesteckt hat? Koi sind wirkliche Haustiere, denn sie lassen sich leicht zähmen und mit der Hand füttern.
4. Wie groß und wie alt werden Koi?
Die Angaben, wie alt ein Koi wird, variieren stark. Erfahrungsgemäß ist kaum ein Koi in Europa älter als 30 Jahre. Anzunehmen ist, dass sie eine maximale Lebenserwartung von 50 bis 60 Jahren haben, wie normale Karpfen. Hanako, der älteste Koi Japans, wurde auf über 220 Jahre geschätzt – was, falls es zutrifft, ein immenses Alter für einen Koi ist. Die größten Koi, die bei Ausstellungen in Japan antreten, sind deutlich über einen Meter lang. Die meisten Koi messen zwischen 40 und 60 Zentimetern.
5. Welche Farben und Muster gibt es?
Es gibt viele Farben und Muster, die alle mit japanischen Namen bezeichnet werden. Hier seien drei davon kurz erläutert, die in Japan am beliebtesten sind: der Kohaku (weißer Fisch mit roter Zeichnung), der Sanke (weißer Fisch mit roter und schwarzer Zeichnung) und der Showa (schwarzer Fisch mit roter und weißer Zeichnung).
6. Wie hält man Koi?
Koi gehören weder ins Aquarium, noch in den normalen, flachen Garten- oder Goldfischteich. Ein eigens angelegter Koi-Teich mit viel Platz und einer guten Filterung ist nötig. Eine Faustregel besagt, dass ein ausgewachsener Koi etwa 2.000 Liter Wasser benötigt. Zum Bau von Koi-Teichen gibt es umfangreiche Fachliteratur.
7. Ist jeder Koi-Händler auch Koi-Züchter?
In Europa ist der Händler meistens nicht der Züchter, sondern er importiert seine Koi von den Züchtern aus Japan. Vor allem günstige Koi stammen außerdem oft aus Israel oder Südafrika. In Europa züchten nur wenige Händler ihre eigenen Fische – und nur sehr wenige auf hohem züchterischen Niveau.
8. Ein Koi, zwei Koi, drei Koi – ein Schreibfehler?
Nein, das ist richtig so, denn die japanische Sprache kennt keine Mehrzahl mit angehängtem „s“. Der Plural wird durch Mengen- oder Zahlenangaben gebildet; das Wort an sich bleibt unverändert. Wer es ganz besonders richtig machen will, der spricht statt von Koi (übersetzt: „Karpfen“) sogar von Nishikigoi (übersetzt: „Brokatkarpfen“, bzw. „bunte Karpfen“).
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